Der Aderlass
Der Aderlass ist ein sehr altes Behandlungsverfahren, bei dem einer Vene durch den Behandler Blut entzogen wird. Früher wurde dieses Verfahren sehr häufig angewendet, vor allem bei hohem Blutdruck. Das Zur-Ader-Lassen war in fast allen Kulturen gebräuchlich.
Für den Erfolg von entscheidender Wirkung ist die Wahl des richtigen Zeitpunktes, je nach Mondphase. Denn Aderlässe an schlechten Tagen wirken schwächend auf den ganzen Körper!
Angezeigt ist der Aderlass überall dort, wo Krankheiten und Leiden durch Blutüberschuss entstanden sind. Dieser Blutüberschuss entsteht, gerade in der heutigen Zeit, durch eine falsche Ernährung mit einem Übermaß an tierischem Eiweiß, durch Bewegungsmangel und Stress.
Der Aderlass hat eine verringernde, entlastende, reinigende und umstimmende Wirkung. Er greift tief in das vegetativ-humorale Geschehen ein und kann dadurch fehlgesteuerte Organfunktionen und seelische Verstimmungen beeinflussen.

Indikation

• Abszessen
• Akne
• Allergien
• Hautausschlägen
• Pilzerkrankungen der Haut
• Neurodermitis
• Blutüberschuss,
• Kopfschmerzen,
• Schwindel,
• Schlaflosigkeit,
• Schweißausbruch,
• Asthma,
• Krampfadern
• Depression
• Rheuma,
• Wechseljahrsbeschwerden

Der richtig ausgeführte Aderlass ist ein absichtlicher Blutverlust. Mit einer Venennadel verursacht man eine kleine Wunde an einer Vene, aus der das Blut frei fließen kann. Für den Erfolg von entscheidender Wirkung ist die Wahl des richtigen Zeitpunktes, nämlich bei abnehmendem Mond.

Wirkung

• Entlastung und Reinigung des Blutes
• Umstimmung auf die Konstitution
• Verringerung des Blutes

Der Aderlass greift tief ins vegetative-hormonale Geschehen ein, fehlgesteuerte Organfunktionen und seelische Entgleisungen werden richtig gestellt. Die entnommene Blutmenge beträgt im Durchschnitt 100 - 150 Milliliter.

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Ist Blutspenden dann auch ein Aderlass?

Ja. das Problem hierbei ist, dass man weder die Zeit noch die Menge wählen kann. Außerdem bekommt manch eifriger Blutspender Blutdruck und Kreislaufprobleme, wenn er von heut auf morgen mit dem Blutspenden aufhört. Jemand der jahrelang zum Blutspenden gegangen ist, sollte mit immer kleineren Mengen in größer werdenden Zeitabständen zur Ader gelassen werden, damit sich nicht mehr so viel Blut nachbildet.

Welche Wirkung kann der Patient/die Patientin vom Aderlass erwarten?

Zunächst eine Umstimmung. Das heißt, der Körper wurde von etwas befreit. Man fühlt sich leichter. Die Stimmung ist besser. Der Körper schafft wieder die Schlacken hinfort. Oft setzt nach einem Aderlass eine wahre Harnflut ein, weil der Überdruck auf der Niere nachgelassen hat.
Ergebnis einer amerikanischen Studie
Der Aderlass (Blutentnahme) ist eines der ältesten Heilverfahren. Neben dem reinen Druckabbau im Blutsystem (vor allem bei Bluthochdruck) ist die Anregung der Selbstheilungskraft, die schulmedizinisch oft unterschätzt wird, ein gewünschter Effekt bei der Anwendung dieses Verfahrens. Die Anregung der körpereigenen Lebenskraft ist das vordergründige Anliegen des heutigen Heilpraktikers, der den Aderlass immer noch erfolgreich anwendet.
Erst vor kurzem untermauerte eine US-Studie vor allem die vorbeugende Wirkung des Aderlasses bei zahlreichen Krankheitsbildern. In einer mehrjährigen Studie, bei der die Probanden dreimal jährlich zur Ader gelassen wurden, traten Schlaganfälle, Herzinfarkte und Bluthochdruck nur noch selten und dann meist nur in leichter Form auf. Als Fazit erteilten amerikanische Ärzte den Rat, dass besonders Übergewichtige und >phletorische Personen< (sog. Vollblüter, welche zu Stauungen innerer Organe, zu Blutungen aus Nase, Mastdarm und Uterus neigen) regelmäßig zum Blutspenden oder Aderlass gehen sollten. Phletoiker weisen meist bestimmte Merkmale auf: Blaurote Ohren, rote Nasen, dick gefüllte Venen der Beine, Hämorrhoiden, rote oder dunkelblaue Verfärbungen der Haut, Rötung größerer Hautpartien, Hitzegefühl usw.

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