Die Vitamin C-Therapie
Vitamin C gehört zu den am besten untersuchten Substanzen unserer Zeit und ist, was den Bekanntheitsgrad angeht, längst kein "Neuling" mehr. Woraus entsteht in einer Zeit, in der man in fast jedem Supermarkt Vitamin C Tabletten erstehen kann, die Notwendigkeit, mit Vitamin C Infusionen zu therapieren ? Können selbst bei gesunder Ernährungsweise und äußerer Zufuhr Vitamin-C-Mangelerscheinungen auftreten?
Man weiß inzwischen, dass Obst und Gemüse heutzutage aufgrund intensiver Landwirtschaft oft deutlich weniger Vitamin C enthalten als früher. Und: die Menge an Vitamin C, welche dem Organismus über den Magen-Darmtrakt zugeführt werden kann, ist begrenzt .

Immunabwehr

Vitamin C unterstützt das Abwehrsystem
  • Leukozyten (weiße Blutkörperchen) funktionieren erst dann gut, wenn sie hohe Konzentrationen an Vitamin C enthalten und sich „vollsaugen“ können mit Vitamin C. Vitamin C wird quasi zur "Munition" gegen Eindringliche umgebaut.
  • Erhöht die Antikörper-Produktion
  • Vitamin C macht freie Radikale und Abfallstoffe unschädlich, die in großen Mengen während des "Auffressens" und der Abtötung von Mikroorganismen gebildet werden.
  • Vitamin C stimuliert in der Thymusdrüse die Bildung von Abwehrzellen , die besonders bei Viruserkrankungen benötigt werden.
  • Vitamin C erhöht die Produktion von Interferon . Interferone haben krebshemmende Wirkung und normalisieren eine übersteigerte oder auch ungenügende Immunfunktion.
  • Die Nebenniere bildet Hormone wie z.B. Adrenalin, welche stark auf das Immunsystem wirken. Auch die Nebenniere saugt das Vitamin C in sich auf für die Bildung dieser Immunsystems-Hormone.

Gehirnleistung

Vitamin C wird zum Aufbau vieler Hormone im Gehirn benötigt
Vitamin C spielt eine regulierende Rolle im Gehirnstoffwechsel und beeinflusst dadurch die Stressantwort des Körpers. Es konnte gezeigt werden, dass die Produktion von Botenstoffen im Gehirn gefördert wird und auch bei Depressionen wirkt. Die Hirnanhangdrüse (die übergeordnete steuernde Hormondrüse) enthält mit die höchste Konzentration an Vitamin C von allen Organen!

Bindegewebe u.a.

Vitamin C ist lebenswichtig für Bindegewebe, Herz und Blutgefäße
Vitamin C ist unentbehrlich für die Herstellung von Bindegewebefasern wie Kollagen, Elastin und anderen Bindegewebsmolekülen. Es ist notwendig für die Herstellung und die Instandhaltung von Gefäßwänden und Knorpel.

Vitamin C-Mangel führt unter anderem zu Beschädigungen und Rissen in den Wänden von Arteriolen, Arterien und Herzkranzgefäßen und zu zunehmenden arteriosklerotischen Veränderungen der Wände dieser Blutgefäße. Diese Veränderungen sind in der westlichen Weit sehr weit verbreitet. Jeder zweite Europäer stirbt heute an den Folgen von atherosklerotischen (= arteriosklerotischen) Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen (Herzinfarkt) oder den Hals und Gehirnarterien (Schlaganfall), wobei dies keineswegs eine Krankheit erst des fortgeschrittenen Lebensalters ist. Bereits im Alter von 30 Jahren leidet jeder zweite junge Mensch an beginnender Arteriosklerose. In deren Frühstadium treten jedoch noch keine Beschwerden auf, so dass der frühzeitige Beginn der Herzerkrankung noch immer weitgehend unbekannt ist.

Vitamin C ist das wichtigste wasserlösliche Antioxidans im Körper, das unter anderem die Herzkranzgefäße gegen Schädigung durch freie Radikale schützt . Auch dadurch beugt Vitamin C weiteren Gefäßwandschäden vor.

Vitamin C fördert die Umwandlung von Cholesterin in Gallensäuren; auf diese Weise ist Vitamin C imstande, einen erhöhten Cholesteringehalt des Blutes zu senken . Andererseits kann Vitamin C den Spiegel des "guten" Cholesterins im Blut anheben. Beide Prozesse werden als günstig für Herz und Blutgefäße angesehen.
Vitamin C fördert außerdem die Auflösung arteriosklerotischer Ablagerungen , die auf der Innenseite der Gefäßwände entstanden sind.

weitere Infos

Vitamin C schützt vor "Freien Radikalen"
Freie Radikale sind aggressive und sehr reaktionsfreudige Substanzen, die durch körpereigene Stoffwechselprozesse entstehen oder im Organismus durch zugeführte chemische Substanzen (Rauch) bzw. Strahlen gebildet werden.

Der Organismus verfügt über unterschiedliche sogenannte "antioxidative" Schutzsysteme, die diese freien Radikale sofort wieder auffangen und vernichten. Unter bestimmten Bedingungen (Strahlenbelastung, Entzündungen) ist die Bildung freier Radikale so stark erhöht, dass die normalen Konzentrationen der körpereigenen Schutzsysteme nicht ausreichen. Dann können freie Radikale große Schäden anrichten. Sie schädigen z.B. Zellwände, das Erbgut und wichtige Eiweißverbindungen in der Zelle. Die Folge sind oft degenerative Veränderungen und beschleunigte Alterungsprozesse.
Vitamin C ist das stärkste wasserlösliche Antioxidans im Körper zum Schutz vor „Freien Radikalen“
Vitamin C ist in der Lage, verbrauchtes Vitamin E zu "recyclen" .

Auf diese Weise unterstützt Vitamin C die Wirkung des Vitamins E, des stärksten fettlöslichen Antioxidans im Körper.

Vitamin C regt das Entgiftungssystem an und schützt vor Nitrosaminen

Vitamin C senkt die Schwermetallkonzentrationen von Blei, Quecksilber, Cadmium und Chrom. Vitamin C verhindert die Bildung von Nitrosaminen. Nitrosamine gehören zu den stärksten krebserregenden Substanzen überhaupt und werden aus Nitrat und Nitrit im Darm von Bakterien gebildet.


Vitamin C aktiviert biologische Prozesse

Vitamin C unterstützt eine Vielzahl anderer Enzyme im Körper, die bei biologischen Prozessen wie Entgiftung, Fettstoffwechsel usw. maßgeblich beteiligt sind.


Vitamin C unterstützt die Wirkung anderer Nahrungsstoffe

Vitamin C wirkt Aufnahme-fördernd auf die Vitamine A, E, B3, B5, B6 und auf die Mineralstoffe Calcium, Eisen, Ko¬balt, Kupfer und Natrium. Vor allem beim Eisen ist Vitamin C besonders wirksam.

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